Premiere am 23. Februar 2019, Frankfurt

Die Nichte des Cousins meines Bruders

Premiere: 23. Februar 2019, 19 Uhr

Gallus Theater (Kleyerstraße 15, Frankfurt)
Weitere Vorstellungen:
24. Februar, 15 Uhr, 25. Februar, 11 Uhr

Karten: 15€/erm.9€ (Schulgruppen 7€)

Von und mit: Lena Abromeit, Beatrix Barth, Theresa Barth, Elisabeth Baumgartl, Johannes Bolay, Louise Brüggemann, Ursula Brüggemann, Nicole Brüggen, Helena Brüggen, Sabine Einsporn, Felicitas Einsporn, Schlomo Ettling, Anne Feldmann, Elisabeth Heinrichs, Tina Herchenröther, Sebastian Hirte, Günter Lutz-Misof, Pascal Matthäus, Jana Misof, Leonie Queisser, Elisabeth Richter, Jürgen Schmieding, Jonathan Schmieding, Heike Schultz, Justus Schultz, Rudolf Wagner- Hirte, Lea Zander

Künstlerische Leitung und Choreografie: Hannah Dewor, Jungyeon Kim

Musikkomposition: Volker Kehl

Bühnenbild und Kostüm: Linnan Zhang

Licht und Ton: Tarkan Sener Gürsoy

Weitere Mitwirkung und Assistenz: Amanda Ettling, Karl Kiesel, Sarah Mestmacher

Produktionsleitung: Ulrike Lorch, Franziska Baumgartl

Mit freundlicher Unterstützung: Homburger Turngemeinde e.V., Gallus Theater
Gefördert durch: Aktion Mensch, Stiftung HandicapAid

EINE PRODUKTION DES ENSEMBLE BAREFEET UND DER LEBENSHILFE FRANKFURT AM MAIN

"Die Nichte des Cousins meines Bruders ... hat auch Down-Syndrom, also weiß ich, wie das ist."

Jede Mutter mit einem Kind mit Beeinträchtigung kann von einer Begegnung erzählen, bei welcher sie auf völliges Unverständnis traf. Oder ihr Gesprächspartner eine vermeintliche Kenntnis ihrer Situation kundtat. Wir haben uns hingesetzt, nachgefragt und zugehört.

Wir haben sehr berührende, teils skurrile, humorvolle und alltägliche Geschichten gehört. Diese Geschichten bilden die Basis für das neue Tanzstück des Ensemble Barefeet. Es bringt verschiedene Familienmitglieder mit und ohne Beeinträchtigung auf die Bühne und eröffnet Einblicke in ihr Familienleben – mit all seinen Herausforderungen, Routinen, Wünschen und Einsichten.

Das episodenhaft angelegte Tanzstück zeigt unterschiedliche Weisen miteinander in Beziehung treten zu können, sowie Grenzen und Möglichkeiten der Kommunikation. Facetten von Mutterschaft und dem Mutter-Kind-Verhältnis werden in Bewegungsmustern und Textfragmenten verhandelt. Begleitet von der Live- Musik von Volker Kehl und seiner Familienband und im Bühnenbild von Linnan Zhang tauchen Bilder von Fremdheit und Verbundenheit, von Fürsorge und Versuchen von Eigenständigkeit und Selbstbehauptung auf.